Hallo Bauherren,
ich habe in unsrem Haus HomeWay installieren lassen und verteile vom Keller aus über einen Multiswitch in bis zu 6 Räume.
Weil ich mir noch nicht sicher bin, ob Fernseh-Einspeisung über DSL oder Sat oder Kabel, habe ich mir pauschal erst einmal zwei Koax-Kabel ins Dach ziehen lassen (einmal horizontale und einmal vertikale Polarisation). Jetzt sprach mich mein Elektriker an (natürlich nachdem die Wände verputzt sind ... ), dass es auch noch eine Unterscheidung zwischen Low-Band und High-Band gibt (hängt irgendwie mit der Transponder-Umschaltung zusammen). Und für eine Komplett-Einspeisung braucht der Multiswitch also 4 Kabel (Low-Band vertikal und horizontal sowie High-Band vertikal und horizontal). Kann jemand helfen, ob ich tatsächlich 4 Kabel brauche? Wenn ja, dann möchte ich sie nämlich jetzt noch ziehen, bevor nächste Woche der Estrich kommt !!!!!!!!!
Hallo Bauherren,
wir sind Katrin und Jörn aus Dresden und haben uns letztes Jahr entschieden, mit der IBG zu bauen (leider kannten wir damals dieses Forum noch nicht ...). Nach langem und nervenaufreibendem Hickhack in der Planungsphase (viele der hier geposteten Artikel hätten von uns stammen können!) ist es jetzt endlich losgegangen, seit dem 15.08. liegt unsere Bodenplatte. Darauf soll eine unterkellerte Stadtvilla entstehen.
Wir hoffen inständig, dass unser Anteil an Problemen während der Planungsphase "abgegolten" ist, und es jetzt nervenschonender weitergeht ...
Wir halten Euch auf dem Laufenden !
Ich muss heute mal meckern (bzw. konstruktive Kritik üben ).
Hier posten tausende Bauherren mit den unterschiedlichsten Problemen, zum Teil sehr speziell und und detailliert. In vielen Fällen stellen sich die Lösungen aber regional sehr unterschiedlich dar, vor allem bei Vorgaben von Ämtern, Behörden, Abwasserverbänden etc. Es wär sehr hilfreich, wenn man den Fragesteller regional einordnen könnte, weil so vieles einfacher würde, und die Antworten für den Betroffenen auch mehr Aussagekraft hätten.
Also, liebe Bauherren, tragt Euch in die Landkarte ein, oder gebt wenigstens in Euerm Profil an, wo Ihr baut (muss ja nicht gleich mit Straße und Hausnummer sein )
Jetzt will ich hier doch mal posten, auch wenn es noch nicht "ganz fertig" ist (Wann ist ein Haus überhaupt fertig ). Vor allem die Außengestaltung weist noch "Lücken" auf, aber wir wohnen mittlerweile seit dem 06.02.2009 drin, und der Rest wächst so langsam Stück für Stück.
Nochmal der Vollständigkeit halber unser Projekt: * Stadtvilla von IBG (Putzvariante) 2-geschossig mit Keller * Wohnfläche nach WFlV = 132 m² (+ Keller) auf 850 m² Grundstück * Fußbodenheizung im EG und OG * Heizkörper im Keller (Eigenleistung) * Hausanschlussraum im Keller * Kaminöfen im Wohnzimmer und im Partykeller * Fensterrollos im EG und OG * Küche separat vom Wohnzimmer mit eigener Tür vom Flur (keine Wohnküche wie im Standardgrundriss) * komplette Multimediaverkabelung HomeWay-plus im ganzen Haus (Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer, 2x Kinderzimmer und Partykeller) * Brennwerttherme Erdgas (Viessmann Vitodens 200W) * Dachpfannen in schwarz * innenliegende Fenstersprossen * Treppen KG-EG und EG-OG in Buche Mosaik * Badewanne über Eck gestellt * 2. Dusche im Gäste-WC (bodengleich) * Handtuchheizkörper im Bad * EG und Keller komplett gefliest (Eigenleistung) * Bad / Gäste-WC wandhoch gefliest (keine Leistung IBG, eigener Fliesenleger) * Zisterne 5500 Liter zur Gartenbewässerung (Eigenleistung) * Garage / Gartenschuppen von Zapf (separate Beauftragung)
Weitere Eigenleistungen: * Malerarbeiten * Keller-Innentüren * Außenanlagen
Gruß aus Dresden Jörn
P.S. Fotos kommen, wenn ich sie hochgeladen habe ... .
Hallo,
wir hatten in unserer Planungsphase die Wahl zwischen Vaillant und Viessmann (IBG war gerade im Umbruch des Anbieterwechsels).
Ich habe mich bei einem unabhängigen Heizungsbauer kundig gemacht. Er sagte auf Anhieb und ohne Überlegung "Nimm die Viessmann, die ist wartungsfreiundlicher !"
Für uns sind sinnvolle Extras:
- Keller
- Fußbodenheizung im EG und OG
- HomeWay-Paket (besser als nachträglich wlan)
- Rolläden im EG und OG
- Buchenholztreppen zwischen Keller - EG - OG (stabiler in der Oberfläche
- Therme in den Keller
- Kamin vom Keller bis oben (mit Anschlüssen im KG und EG (muss der Schornsteinfeger aber seinen Segen dazu geben)
- ebenerdige Dusche im Gäste-WC
- Trennwand zwischen Küche und Wohnzimmer (da stinkt nicht gleich das ganze Haus, wenn mal was anbrennt ...)
- Handtuchheizkörper im Bad
So viel aus dem Kopf, vllt. habe ich auch noch was vergessen.
Fliesenpaket machen wir selbst, die inklusiven Fliesenpreise von 13 € sind unserer Meinung nach nicht machbar bei einem qm-Preis von 60 €.
Ach so, wir bauen eine Stadtvilla in Dresden.
WOW. Da habt ihr aber gut zugeschlagen! Alles Sachen die ich auch gerne hätte. Aber das wird ja irre teuer! Also mussten wir auf ein paar dieser hübschen Dinge verzichten. (z.B. den Kamin) Was hat euch denn der Spaß in Summe gekostet? Schätze mal das 50-60 T€ (incl Keller).
Ich will hier mal nicht alles einzeln aufschlüsseln, nur soviel:
Wir sind ggü. dem Stift jetzt bei einer Bausumme von ca. 157 T€. Der Ursprungspreis für Stadtvilla ist 117 T€, der Keller kostet glaube ich 24 T€. Also alles in allem zwar teuer, aber "geht gerade noch so". Sonst wären verschiedene Sachen finanziell gestorben.
Ach so, der eigentliche Kamin fürs Wohnzimmer ist in den Kosten auch noch nicht drin, nur der Kaminofen für den "Partyraum" im Keller existiert schon (gabs vor 1/2 Jahr mal günstig im Baumarkt).
Ja, haben wir. Nach Sächsischer Feuerstättenverordnung ist der Betrieb von bis zu drei KaminÖFEN an einem Schornstein zulässig. Bedingung ist, dass diese Öfen selbständig schließende Türen besitzen (also kein "Bärenfell-Kamin") und die Gesamtleistung (beim 180-er Schornstein 13 kW) nicht überschritten wird.
Wenn das alles eingehalten wird, gibt es keinen Zoff mit der Zulassung durch den Schornsteinfeger, zumindest in Sachsen
Achso, und was Deinen Link angeht: Die Kaminöfen haben natürlich beide ihren Rauchrohranschluss direkt auf ihrer Etage in den Schornstein, also keine separate Verrohrung über mehrere Etagen.
wir haben die Mehrarbeiten (130 cm Aushubtiefe/ Bodenaustausch) auch von IBG machen lassen und haben die Wiege- und Deponiescheine direkt von dem ausführenden Unternehmen zugeschickt bekommen. Vielleicht solltet ihr dort mal nachfragen?
Viele Grüße,
Marina
Nur mal interessehalber, was habt Ihr dafür bezahlt?
Wir haben auch selbst ausgehoben (ca. 10x10 Meter, im Mittel 1,20 tief). Es war Lehm, der noch raus musste . Dann hat mein Tiefbauer (selbst beauftragt) das ganze Loch wieder mit Mineralgemisch (3,10 €/t) aufgefüllt und noch mal 30 cm mehr aufgebracht (wir lagen zu tief). Er hat auch gleich einen Geologen mitgebracht und einen Verdichtungsnachweis erstellt.
Zwei Tage später kam der Vermesser und hat das Schnurgerüst gestellt.
Weitere zwei Tage später (am 15.08.08) begann der Leistungsumfang des Stiftes mit dem Herstellen der Kellersohle, der Übergang war problemlos.
Und übermorgen (Freitag, 29.08.08) gießen sie mir schon die Kellerdecke. Juchhu, es ist richtig losgegangen und macht gewaltige Fortschritte !!!
Wir haben uns aufgrund der enormen Investitionskosten einer alternativen Heizungsanlage (Luft- oder Erdwärme, Pellets etc.) für eine Erdgas-Therme entschieden. Die Amortisationszeiten für alternative Heizungen sind unserer Meinung nach zu lang (bei den derzeitigen Energiepreisen).
Das Wichtigste ist und bleibt ein gut gedämmtes Haus. Wenn ich sowieso wenig Energie verbrauche, ist die Art der Energieerzeugung dann relativ egal.
Die Sache mit den Elektroden (sog. Opferanoden) funktioniert und wird seit Jahrzehnten in Warmwasserbereitern eingesetzt. Leider "verbrauchen" sich diese Elektroden bei der Entkalkung und müssen bei der Wartung der Anlage ggf. ausgetauscht werden. Ist aber immer noch billiger als eine chemische Entkalkung mit Salzen!!
@d-c-r: Genau dieselbe Überlegung haben wir auch durch, nach 15-20 Jahren muss eine Gas- und auch jede andere Heizungsanlage sowieso aus Altersgründen getauscht werden, und wer weiß, was bis dahin so auf dem Markt ist !
Hallo zusammen,
mein Stoßgebet ist erhört worden! Seit es richtig zur Sache geht auf der Baustelle, kann ich mich nicht mehr beschweren. Die Firmen arbeiten schnell, sauber und gut. Dickes Lob an Fa. Milzauer Baugesellschft (Rohbau) und Dethlefsen (Dachstuhl) !!!!!
Mittlerweile ist
1. die Bodenplatte gegossen
2. der Keller gemauert
3. die Kellerdecke betoniert
4. das Erdgeschoss gemauert
5. die Erdgeschossdecke betoniert
6. das Obergeschoss gemauert
7. der Ringanker betoniert
und seit gestern 8. der Dachstuhl gerichtet !!!
Es geht beängstigend schnell vorwärts!!! Nächste Woche soll kommen: Dacheindeckung, Außentüren und Fenster, Sani- und Elt-Rohinstallation. Und nebenbei will der Rohbauer ausschalen. Hoffentlich treten sich die Firmen nicht gegenseitig tot
Du musst auf jeden Fall eine elastische Fuge am Rand einbauen (mit oder ohne Wandfliese). Wie Du die Kehle nach oben dann ausführst, ist meines Erachtens eine rein optische Geschmacksfrage.
Bedenke aber bitte, dass man eigentlich fliest, um unproblematisch mal durchwischen zu können. Ohne Sockelfliese hast Du dann ganz schnell die Wischmop-Spuren an Deiner Wandfarbe :-(
Eigentlich müsstet Ihr eine Änderung zum Bauvertrag darüber haben, wenn erst Anhydrit rein sollte, und dann doch Zementestrich genommen wurde. So war es zumindest bei uns. Gekostet hats nix extra, die Entscheidung weg von Anhydrit hat der Stift in Eigenregie getroffen, da wir im EG eine bodengleiche Dusche haben (keine Duschtasse, sondern Bodeneinlauf), und die Angst vor Feuchtigkeit im Estrich um sich griff (warum eigentlich?).
Jedenfalls haben wir jetzt die Aussage, dass wir im ganzen Haus (EG und OG) Zementestrich bekommen statt Anhydrit, aber ansonsten soll sich nix ändern (außer der Trockenzeit ...)
Also bei uns sind bis jetzt die Rohbauer und die Zimmerleute (Dachstuhl) durch, und ich muss sagen "Hut ab!". Die Baustelle ist blitzsauber, man könnte in Puschen durch das Haus laufen. Kein Dreck, keine Reste, Joghurtbecher, Kippen o.ä. Auch ringrum ist immer alles sauber aufgeräumt, wenn die Firmen abends fort sind. Mal sehen, was die Innenausbauer machen, die Messlatte liegt hoch!!
Hallo Stefanhbg!
Habe mir das neue Album mal angeschaut, und gleich eine Frage dazu: Was für ein Fabrikat ist denn die Fertiggarage, und was hat die gekostet? Ich spiele nämlich mit dem Gedanken, im Anschluss ans Haus auch so ein Teil hinstellen zu lassen, und bin gerade in der Planungs- und Entscheidungsphase bezüglich Modell, Hersteller etc.
Besten Dank! Jörn
Glückwunsch zum Einzug !!!!
Genießt den "neuen Abschnitt", auch wenn vllt. das Eine oder Andere noch zu tun ist. Hauptsache ist doch erst einmal, dass ein offizielles Namensschild an der Tür hängt!
Bei uns ist es noch nicht ganz so weit, bis jetzt ist der Rohbau (inklusive Keller) fertig, Dach, Elektrik (Kabel), Außentüren, Fenster und Innenputz auch.
Nach anfänglichem Horror mit dem Stift hat sich jetzt aber vieles zum Guten gewendet. Die Planung war "anstrengend", für eine Planrevision (die dann noch nicht einmal stimmte!), brauchte die Architektin schon mal 4 Wochen. Aber seit die ausführenden Firmen am Schaffen sind, sehe ich das Ganze optimistischer. Die Betreuung und Koordinierung durch den Bauleiter passt (Danke Herr Halberstadt!), die Qualität der Ausführung stimmt und das Tempo ist schwindelerregend. Der oben beschriebene Baustand bezieht sich auf "Tag 50" seit Herstellung der Kellersohle !!
Meine absolute Ablehnung bzgl. der Frage "Würde ich noch einmal mit I** bauen" hat sich in den letzten 50 Tagen doch
sehr gewandelt :-)