ich lese bereits einige Zeit hier mit. Tolles Forum.
Wir haben vor, ein schlüsselfertiges Fertighaus in Holzbauweise bauen zu lassen. Unser Wunschgrundstück ist bereits reserviert. Es ist ein Neubaugebiet. Unser Wunschhaus samt Gesamtkosten haben wir vom Bauträger bereits auf dem Papier.
Wir haben unsere Planung und Kostenschätzung jetzt abgeschlossen.
1. Grundstückvertrag unterschreiben 2. Notar und Grundbucheintrag 3. Vermesser beauftragen 4. Bauträgervertrag unterschreiben 5. Finanzierungsverträge unterschreiben (Fiananzberatung bereits gelaufen)
Oder ist die Reihenfolge falsch. Unser Bauträger meint, wir sollen seinen Vertrag unterschreiben, da wir sonst nicht weiter kommen. Ist das richtig ? Wir sind jetzt hier am Schritt 1 . Wann habt ihr eure Bauträgerverträge unterschrieben ???
Fragen über Fragen... :-) Danke für die Infos. Das Baugrundstück ist von der Kirche. Es gibt die Option Kaufen oder Erbpacht. Wir wollen es erstmal pachten. Wir haben nicht vor einen Baubetreuer zu beauftragen. Der Kirchengrund ist nicht ganz billig. 3,55 Euro pro m2 für 20 Jahre dann steigt es auf 5,55 bei Erbpacht. Da habe ich schon viel günstigere Erbpachtgrundstücke gesehen. Dennoch ist die Gegend gut. Jeden Tag treten neue Fragen auf. Lohnt sich eine Erdwärmepumpe oder doch mit Gas heizen ?! uhh mann... Erstmal haben wir wieder mal einen Termin mit dem Grundstückvertreiber und wir lassen uns da auch Zeit, den wie du schreibst, es muss alles sehr gut überlegt werden, es ist fürs Leben !
Wir sind jetzt mit der Gesamtkostenschätzung fertig und werden in den nächsten Tagen den Grundstückvertrag unterschreiben. Für unsere Gegend ist 3,55Euro pro Quadratmeter/Jahr nicht gerade günstig. Lage ist gut, jedoch Kleinstadt 80T E.
Eine Erdwärmepumpe bedarf natülrich in er Investition einiges mehr als eine Gastherme. Der Einspareffekt liegt bei Erdwärme ca. 250Euro im Jahr, angenommen die Preise bleiben konstant. Gegenüber der Umwelt loht sich eine Erdwärmepume natülrich, finanziell erst nach endlichen Jahren. 10T Euro Mehrinvestition, bei günstigeren Darlehen (kein Gas im Haus sehe ich als Vorteil, keine Gasanschlusskosten, keine stöärenden Sonnenkollektoren). Wir bauen ohne Keller. Unsere Eigenleistungen sind, Klinker, Böden und Wände, Türen und der gesamte Aussenbereich. Vor dem Grundstückvertrag steht morgen noch das letzte Gespärch mit der Bank und dann gehts los :-)
Das ist sehr nett, dass sie mich aufmerksam machen. Unserem Neubaugebiet liegt ein Bebaungsplan vor. Wir haben bestimmte Vorgaben. Unsere Angebote richten sich nach den Vorgaben des Architekten, der diesen Bebauungsplan entworfen hat. Genau, Klinker an der Aussenfasade ist gemeint, den macht mein Dad, der beruflich auf Bau arbeitet. Sonnenkollektoren sind optisch nicht gerade schön. Beim Gas hat man immer ein Gefährrestrisiko, finde ich. Niemand kann sagen, ob Gas noch in 40 Jahren da ist und zu welchem Preis. Bei der Erdwärmepumpe kann ich, wie sie auch schreiben, zusätzlich Sonnenkollektoren aufstellen und habe Engerie fast zum Nulltarif, das ist sicher die Zukunft. Jetzt 10.000 Euro mehr investieren dafür ein kfw 70 Haus und um ca. 1% günstigeres KfW-Darlehen gegenüber einem kfw-85-Haus mit Gas. Das ist auch nicht zu unterschätzen. Bei 50000 Euro kfw-darlehen und einem 1% mehr zwischen KFW70 und 85, sind es auch über 1000Euro Zinskosten mehr, die man einsparen kann. Erdwärmepumpen sind fast Wartungsfrei. Fragen über Fragen :-)
Danke für ihre Gedanken. Dass mit dem Strom vergessen wir wieder schnell. Natürlich braucht eine Erdwärmepumpe Strom ebenso ein Gasbrenner. Der Preis einer kw/h Strom für eine Erdwärmepume liegt deutlich unter dem Preis aus der Steckdose. Es gibt dann zwei Stromzähler.
> -Fertighaus und Fassade in Eigenleistung? Dann ist ein Punkt im Vertrag zur Abgrenzung der Gewährleistung für beide Seiten wichtig. Da haben sie recht. Das Fertighaus ist ohne Klinker doch der Bebauungsplan verlangt Klinker.
>-Gas birgt ein Restrisiko? Nun ja, Strom schließlich auch. Wer weiß schon, was in 40 Jahren ist. Von einer Gasexplosion habe ich bereits gehört. was soll aber an Strom gefährlich sein ?
>-Womit wollen Sie die Erdwärmepumpe betreiben? Ich kenne nur welche, die Strom aus der Steckdose brauchen, um Ihr Haus zu heizen. Strom braucht nur die Pumpe und das sind gerade mal 7kw.
>-Wo sollte die Wärmepumpe installiert werden? Sie wollen ja ohne Keller bauen. >-Haben Sie sowieso Fußbodenheizung geplant?
Natürlich haben wir einen Hauswirtschaftsraum geplant, wo alles an Technik fürs Haus steht. Fussbodenheizung ist pflicht und ist heutzutage Standard, bei kfw85/70/55 Häusern.
>-Solarkollektoren können eine Unterstützung der Warmwasserbereitung sein, für den Betrieb der Wärmepumpe aber sind sie nutzlos. Es gibt auch Sonnenkollektoren, die reinen Strom erzeugen. Diese könnten dann die Pumpe versorgen. So wäre man komplett von der Steckdose unabhängig.
>-Haben Sie Informationen zur Beschaffenheit des Untergrundes auf Ihrem Grundstück? >-Gehen Sie von Erdkollektoren oder Tiefensonden aus? Die Kostenunterschiede sind drastisch. Erdkollektoren sind zwar billiger, birgen aber Es gibt keine Besonderheiten an unserem Boden am Grundstück. Unser zukunftiger Nachbarn hat eine Erdwärmepumpe mit 3 Tiefbohrungen. Wir hingegen wollen Absorbermatten im Garten installieren. Kosten Tiefbohrungen und Absorbermatten unterscheiden sind bei unserem Angebot um 900Euro.
>-Wissen Sie, mit welchen Kältemitteln Ihre Wärmepumpe arbeiten wird? Ich hoffe mit einem Kältemittel, dass ausreicht mein Haus und Wasser im Winter warmzuhalten :-)
>Schon mal vom Gasausfall gehört? Ja, Undichtigkeit in der Stadtleitung, dann wird Gas zugedreht. Oder der Russe macht wieder den Hahn zu :-) Wir informiren uns bereits einige Monate um unser Bauvorhaben und haben endliche Termine bei verschiedenen Leuten gehabt und sind reicht an Erfahrung :-) Dennoch sind immer wieder Fragen offen :-)
Dennoch danke für die Anregungen. Gibt es jemaden hier, der eine Gasbrennwertterme und zusätzlich Sonnenkollektoren für Warmwasser auf den Dach bei einer Wohnfläche ca. 120m² hat ? Mich würde der Jährliche Gasverbrauch interessieren. Ich kenne nur 2 Bekannte, die 2008 gebaut haben, aber keine zusätzliche Module auf den Dach haben. Die haben ca. 600Euro an Gaskosten/Jahr. Mit Sonnenkollektoren müsste der Gasverbrauch sich senken.
Wir dachten, jetzt gehts los und jetzt das. Unsere Finanzierungsbank will uns erst ein Darlehen zuteilen, wenn die Genehmigung auf öffentliche Mittel vorliegt und das dauert bis 6 Monate :-( na toll.
Wir bauen im Kreis Recklinghausen (NRW). Wir wollten den Antrag gerne nächste Woche abgeben, doch der Notar hat uns bei der Unterzeichnung des Grundstückvertrages mitgeteilt, dass der Grundbucheintrag bis 6 Wochen dauern kann, der wiederrum für den Antrag benötigt wird. Ich will mich nächste Woche mit dem Wohnamt hier in Verbindung setzten, ob man diesen Grundbucheintrag nicht nachreichen kann. Denn wenn wir hier 6 Wochen warten müssen und dann noch bis 6 Monate bis zur Bewilligung der öffentlichen Mittel, sind wir schon im Herbst und haben bis dahin nicht mal die Bodenplatte fertig. Leider will mir das Bauamt auch keine vorläufige Zusage für die Bank geben, obwohl die klar sagen, dass wir die Mittel bekommen.
Wir haben den Grundstück- und den Hausvertrag jetzt mit Vorbehalt der öffentlichen Mittel unterzeichnet. Wir wollten nicht zu viel Eigenkapital binden bzw. jetzt schon ausgeben, um später noch für Küche und Sonstiges zu haben. Das Geld kann man ja nicht durch die Darlehen mehr zurück bekommen. Bloß wie macht man das am geschicktesten ? Bis die öffentlichen Mittel genehmigt sind und wir ein Bank-Darlehen bekommen, müssen ja einige Dinge vorher gemacht werden: Erschließungskosten, Notar, Vermesser, 5% an Hausfirma, Architekt, Bauantrag, Grunderwerbssteuer. Muss das alles vorher bezahlt werden ? ? ?
>>...und die öffentl. Mittel dann nach Bereitstellung als Sondertilgung des Kredits eingesetzt haben.<< Das funktioniert ? Ein vorzeitiger Baubeginn schließt eine spätere Förderung aus, heißt es in NRW bei der WfA. Bloß wenn der Antrag eingereicht ist, sieht das vielleicht anders aus.
Als nächstes muss der Vermesser und ein Architekt her, um den Bauantrag zu stellen. Habe bisher ein Angebot von meiner Fertigbaufirma für einen Architekten für 3500Euro. Bewegt sich das in normalen Rahmen ?
Hat hier jemand mit Danwood gebaut ? Gibt es Erfahrungen ?
Unser Kirchen-Erbpachtvertrag sagt, max. 80% der Herrstellungskosten dürfen finanziert werden. Der Kirchenvorstand sagt, das ist egal, den im Grundbuch werden die Herrstellungskosten nicht eingetragen und die Kirche kennt die Herrstellungskosten nicht. Wir wollen auch nicht 20% des Eigenkapitals binden, da wir noch Kapital für Einrichtung, Umzug usw. brauchen. Ich weiß jetzt nicht, ob die Banken auf die 80% im Erbpachtvertrag bestehen und wenn, wie sollte man sich verhalten, um nicht die 20% in die Finanzierung einfließen lassen zu müssen ?
Es sind hier sicher Bauherren, die mit öffentlichen Mitteln gebaut haben. In NRW ist das die WFA. Wie habt ihr die Finanzierung gestaltet ? Habt ihr erst die Genehmigung über die Mittel abgewartet oder die Mittel mit einer Zwischenfinanzierung überbrückt ? Wir lassen uns von 2 Banken beraten. Eine Bank will erst die Genehmigung der öffentlichen Mittel haben, dann würden wir erst ein Darlehen bekommen. Das ist etwas problematisch, den dann würde sich der Baubeginn zeitlich um ca. 6 Monate nach hinten verschieben. Die andere Bank verlangt nur, dass wir den Antrag auf öffentliche Mittel gestellt haben, hat allerdings etwas höhere Zinsen. Heute habe ich den Antag bei der WFA abgegeben und warte auf die Bestätigung :-)
BAUANTRAG. Wir bauen ein Fertighaus und haben ein Angebot des Architekten über 4100Euro brutto vorliegen. Garagenantrag, Versorgungsantrag, Entwässerungsantrag usw. sind als Zusatzleistungen aufgeführt. Ist das so korrekt ?
Drei Bekannte haben für den Architekten auch beim Fertighaus 2000-2500 Euro bezahlt. Ich verstehe die große Differenz zu 4100 euro nicht und war heute mir ein Angebot beim anderen Architekten holen. Er sagte mir, dass er es für 2500Euro machen würde und die Zusatzleistungen wären bei ihm alle im Grundpreis drin, da es zusammengezeichnet wird und es ein Antrag wäre. Das Problem ist nur, dass unser Fertighausberater mit dem teuren Architekten zusammenarbeiten will, weil er immer mit ihm arbeitet. Was kann man da machen ?
Das Problem ist, mein Berater ist jetzt 3 Wochen im Urlaub. Ich denke schon, dass ich mich an anderen Bauherren orientieren kann, denn es ist das gleiche Baugebiet, Hausaussenmasse sind fast identisch, es ist nur ein andrer Fertighausanbieter und eben ein andrer Architekt. Es existiert ein Bebauungsplan. Von 3 Bauherren weiß ich, dass niemand mehr als 2700 Euro bezahlt hat, für gleiche bis ähnliche Leistungen, die ein Fertighaus (Holzbauweise) eben braucht. Die Rechnung sieht so aus: Bauantrag Einfamilienhaus inkl. Fundamentenplatte und Werkplan 2800 Euro (es ist eigentlich eine DHH) und alles andere sind Zusatzleistungen: Bauleitung+Abnahme Bodenplatte 200Euro, Planung Antrag Garage 200Euro, Entwässerungsantrag 125Euro, Versorgungsanträge (Trinkwasser/Abwasser denke ich doch) 100 Euro dazu noch die Märchensteuer und wir sind bei ca. 4100 Euro.