...bei uns wollte der STift 5.800 Euronen für die Erdarbeiten und ein lokaler Anbieter kann uns das für 2.900 EUR machen. Fein, Angebot angenommen,heute bedauern wir es. Der Stift drückt mal ganz verträumt das Risiko der Erdarbeiten dem Bauherren aufs Auge. Der lokale Anbieter ist nicht in der Lage, die Erdarbeiten nach Bodengutachten auszuführen (warum auch immer). Hat die Mutterbodenschicht nur 35 cm abgetragen anstelle von 80 cm, hat keinen Schotter + Sand eingefüllt, sondern Bauschrott. Anwalt sagt: Einschreiben + 3-Wochen-Frist setzen und wenn er bis dahin den Vertrag nicht erfüllt, muss er den Mist auf eigene Kosten wieder ausbauen. Ist zwar unangenehm, das schlimmste aber ist: Die 5-Monats-Frist vom Stift begann am 6.8. Durch diese Erdarbeiten-Katastrophe verzögert sich der Baustart jetzt aufs Unbestimmte, ggf. droht Baubehinderung. Und wer trägt derweil die Kosten für die Miete Baustromkasten, Zinsen, ggf. Entschädigung für den Stift wg. Baubehinderung, Preiserhöhung unserer Fertiggarage ab März 2011 (der Preis gilt nur bis März, bis dahin werden wir aber ggf. nicht fertig)..... ?? Natürlich wir, und das wird teurer als das Angebot vom Stift.
Wir hatten letzte Woche einen Beratungstermin bei einem Berater von vpb (Verband privater Bauherren). Zum Thema Erdarbeiten meinte der nur: der Stift setzt die Erdarbeiten-Preise absichtlich so hoch, damit keiner das Angebot vom Stift annimmt. Der Stift ist fein raus aus der Haftung und der Bauherr hat das Problem an den Hacken.
Ciaoi,
Christina