Hallo, ist es eigentlich üblich, dass Bauherren oder Erwerber bei der Abnahme (Rohbau-oder Endabnahme)sich von einem Sachverständigen begleiten lassen? Bietet so etwas der Stift etwa selber an? Hat jemand damit Erfahrung?
Hallo, Die Vorstellungsrubrik ist schon nicht schlecht. Also werde ich sie auch nutzen. Nochmal bauen will ich nicht, aber ich könnte aus langer Berufserfahrung heraus in genau dieser Branche den einen oder anderen Hinweis geben. Möglichst bevor es Hickhack und Stress oder gar Streit zwischen "Stiften","Zollstöcken" und "Hämmern" gibt. Ich könnte mir sogar vorstellen, auf die eine oder andere Baustelle zu kommen. Noch lieber stelle ich mir vor, dass ich vor dem ersten Spatenstich den Bauvertrag lupenrein und sauber machen könnte.
Denn es ist ein alter Hut: Vorbeugen ist besser...als... in die Baugrube stürzen Wie fängt das an? Mit Fragen fragen! Los gehts
hallo, Das ist durchaus üblich. Unterputz-Installationen sind Sonderwünsche bei "preiswerten" Unternehmern. Die Küchenteile auch bei teuren Küchenmodellen sind im Bereich von Spülen hinten immer offen. Wenn unter Putz bzw. in der Wand installiert werden soll, macht sich in Außenwandbereichen zusätzlicher Aufwand zur Vermeidung von Wärmebrücken nötig. Viel wichtiger wäre es, darauf zu achten, dass der Abfluss der Spüle ausreichendes Gefälle hat, falls die Leitung im Estrich liegt.
hallo, Doch, man kann fast alles selber machen am Bau. Gerade bei Kellern aber rate ich, die Finger von zu lassen. Es gibt preiswerte Firmen, deren Arbeiter eigentlich NUR Kellerbauer sind. Die heißen auch so ähnlich. Die solltet ihr anfragen und mit dem jetzigen Angebot vergleichen. Müsste natürlich identisch sein. Also: WU-Beton oder Weiße Wanne. Gemauert oder gegossen. Wohnraum im Keller oder nur Nutzfläche All sowas macht Keller evtl. teuer...oder eben preiswert
hallo Das ist Ländersache, also in jedem Bundesland ein wenig anders. Oft haben einzelne Kommunen noch spezielle Neubau-Satzungen. Wer ist denn Euer Stift?
Zu meiner Zeit war der Stift der Lehrbub. Den lasst ihr hoffentlich nicht an Eure Planung?*lool*
Hallo, Es ist nicht schwer, dahinterzukommen, warum die "Großen" teuer sind. Es gibt qualitativ jedoch sowohl bei den Großen wie bei Kleinen Gute und weniger Gute. Das ist im Sachverständigen-Bereich nicht anders als anderswo. Etwas mehr "Sicherheit"(wenn es die überhaupt zu kaufen gibt)haben Bauherren, die noch VOR der Vertragsunterzeichnung, bei welchem Unternehmer oder Ersteller auch immer, mit einem Bausachverständigen zusammenarbeiten. Der kann VORHER beraten und erklären, was da drin steht...in dem tollen Vertrag. Vor allem, was es für Konsequenzen hat. Der kann Vertrags-Änderungen vorschlagen, auf die kein Bauherr vorher im Traum gekommen wäre. Die Bauherren, die mittlerweile fertig sind, werden überwiegend zustimmen. Sachverständige, die erst kommen, wenn der Bau begonnen hat,sind sehr oft leider nur Verhinderer von Schlimmerem. Weil nach Vertrag gebaut wird. Logisch.
hallo, Einerseits bin ich etwas beruhigt, andererseits habe ich sehr wohl verstanden. Danke! Ich bin ja hier ein Neuling, wenn auch kein Lehrbub und kein Stift. Vielleicht kann ich (wie bequem das heute geht!)hier manchmal den einen oder anderen Hinweis geben. Aus Erfahrung weiß ich, daß Hinweise VOR dem (Kind im Brunnen)Schaden die besten sind. Ich weiß aber auch,daß es schwer ist, die richtigen Fragen zu stellen, wenn man sie "nicht kennt".
Baut Euer Stift bundesweit? baut er aus der Schublade heraus?
Es ist eigentlich egal, wie die Stifte heißen...das kann ich mal so behaupten.Sie lesen alle mit. Hoffentlich lernen sie durch Lesen, das bleibt zu wünschen.
Hallo, dann kann man Euch gratulieren, was? Bei der Endabnahme ist ein Beauftragter des Stiftes dabei? Eigenartig...meine ich als einer, der schon viel gesehen hat vom Bau! Ob die Tapeten schön aussehen oder der Rolladen funktioniert, geht sicher auch ohne. Nun ja, man kann nur hoffen, dass Bauherren Eurem Beispiel folgen. Möglichst frühzeitig oder noch besser, bevor die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt wird.
Hallo, Ich frage zurück: -Wo steht das Haus denn? Deutschland ist recht groß, wenn man es aus dieser Warte betrachtet! -Je nachdem, wo man sucht, liegen die Preise auch für Altbauten doch recht weit auseinander. -Was für ein Haus ist es denn? Alter? Größe? Grundstück? Land oder Stadt? -Wo ist denn Ihre Obergrenze bei den Finanzen? -Ich bin kein Finanzexperte, sondern ein "Baulöwe". Ich kann unterstützen im technischen Bereich. Auch bei Vertragsverhandlungen. Für Förderungen und Finanzierungen gibts Banken und Versicherungen. Da möchte ich mich raushalten. Gruß baulöwe
Hallo, Haben Sie eine Dampfbremsfolie eingebaut/einbauen lassen? In welcher Ebene liegt diese? Wie ist sie an "Rändern" befestigt? Haben Sie vor, den Spibo zwischen den Sparren zu dämmen? Also als beheizten/gedämmten Raum zu nutzen? Ist die Dämmung in der Balkenlage "üppig gestopft"?
?? Wieso überhaupt Schornsteinwechsel? Ein anderer Schornstein oder ein Wechsel der Balkenlage um den Schornstein? Ach je, soviele Fragen! Gruß baulöwe
Bei mir heißt Isolierung immer Dämmung. Isolierung machen Elektriker (ab)
UUPS,da ist mir als Neuling auch das mit dem Oben und Unten passiert. Nun, jedes Forum hat seine Eigenarten. Prinzipiell gilt meine Antwort trotzdem für die Tauwasser-Problematik. Tauwasser Schwitzwasser Kondenswasser Dampf alles eine Soße! Gruß baulöwe
Hallo, ich hoffe, Ihr habt wirklich eine Weiße Wanne! Wird die vom Stift als solche im Vertrag genannt? und also verkauft?
Wieso aber sollte der Keller besonders feucht sein, weil man eine Weiße Wanne hat? Das kann ich nicht so richtig zuordnen. Wenn die allg. Baufeuchtigkeit des gesamten Neubaus gemeint ist, mag es angehen. Ein Massiv-Neubau mit zwangsläufiger Einhaltung der EnEV trocknet ca. 2 Jahre aus. Und ist dann ca. 60 Jahre trocken. Schnelltrocknung bringt andere Nachteile mit sich.
Hallo, Nun, da würde ich mich an Ihrer Stelle mal an eine Suchmaschine setzen und mir die Unterschiede (in techn.Ausführung und Kosten) zwischen "WU-Beton-Keller" und "Weiße Wanne" zu Gemüte führen.Auch jetzt noch! Diese beiden qualitativ und deswegen auch kosten-/preismäßig völlig differierenden Varianten haben schon oft Kopfzerbrechen, Streit, Bemühungen der Gerichte gebracht. Mal ganz einfach ausgedrückt: Ein WU-Beton-Keller ist der absolute Standard. Eine "Weiße Wanne" ist der getunte Mercedes unter den Kellern.
"Atmen" können natürlich beide NICHT. Auch normale Keller (also gemauerte)atmen nicht. Wasser /Luftfeuchtigkeit darf und soll bei keinem nach außen möglich sein!! Um Himmels Willen,Herr Bauleiter! möchte man da rufen! Die Feuchtigkeit kann und darf NUR über das Haus (Türen, Fenster) hinausgelüftet werden incl. der "Bewohnerfeuchte". Wozu benötigen Sie im Keller ein angenehmes Raumklima? Haben Sie dort Wohnräume? Das Trocknen dauert eben. Das ist der EnEV und diversen Bauweisen und der Schnelligkeit zu verdanken. Aber das ist natürlich ein ganz anderes Thema.
Hallo, Die Entscheidung, den Keller als "Weiße Wanne" oder als (nur) WU-Beton-Keller herzustellen, sollte erst nach der Prüfung der Bodenbeschaffenheit und der Wassersituation getroffen werden. Eine "Weiße Wanne" (eine echte)ist nur bei ganz besonderen Situationen erforderlich. In aller Regel werden WU-Beton-Keller errichtet.Das ist auch meist in Ordnung. DAS SIND ABER KEINE WEISSEN WANNEN !
Hallo, solche Estriche sind üblich und bei fachgerechter Ausführung qualitativ gut, denn Zeit=Geld. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass der --belegreife-- Estrich bereits vollkommen trocken ist. Deswegen heißt er auch nur --belegreif--. Schüsseln wird auch ein solcher Estrich nur, wenn er im frischen Einbauzustand und weitere 2-3 Tage Zugluft bekommt. Deswegen Türen und Fenster schließen und die Abbindewärme "ertragen" !! Je nach Bodenbelag sollte man trotzdem möglichst lange warten. Bei Laminatböden empfiehlt es sich dringend, die Randleisten noch nicht zu verlegen. Das mag zwar keiner gern später machen und die Hausfrauen mögen es überhaupt nicht, aber: Nur über die Ränder kann die Restfeuchte austreten. Sind diese Ränder schon "versiegelt", hat man sehr oft nach 2-3 Monaten verschimmelte Randleisten. Dann muss man doch nochmal ran! Wenn der Stift die Verzögerung zu verantworten hat, sind evtl. Mehrkosten für den Spezialestrich nicht zu Lasten von Yenapapa zu schreiben. Weiß Yenapapa, was "Schüsseln" ist? Wenn sich in den Zimmerecken der Estrich --hochwölbt-- und meist bricht, hat man keine ebene Fläche mehr, sondern eine Art flache Schüssel...
Hallo, Ja, das Thema "Weiße Wanne" wofür und für welchen Preis sprengt diesen Rahmen. Gerade deswegen biete ich mich für ---Vorsorge-Beratung--an. Bei Ihnen nun nicht mehr, denn Sie wohnen ja schon. Sicher ist auch die Schlussrechnung schon längst erledigt.
Nun denn, es bleibt jedoch dabei: Eine "Weiße Wanne" ist von der Ausführung her viel hochwertiger als ein WUB-Keller. Der Beton selbst ist natürlich auch --wu--. Die kritischen Stellen sind leider nie die Flächen, sondern Fugen, Ansätze,Anschlüsse usw.
Hallo, die Oberfläche der Bodenplatte wird meiner Erfahrung nach erst im Zuge des Ausbaus mit dem Estrich "abgedeckt". Insofern wäre das jetzt unproblematisch.
Oder ist die Oberfläche als Beton-Glattstrich vereinbart? Dann ist sicher darüber nochmal zu verhandeln,wenn in den übrigen Räumen Estrich verlegt wird.
Hallo, ein Statiker, der in Deutschland arbeitet, und Bodenplatten rechnet, ist vollkommen unproblematisch.Die Bodenplatte auch! Denn der ist übervorsichtig und macht "Angstzuschläge" und schaut sogar nach Erdbebenzonen.Das alles darf und soll er tun. Deswegen brauchen Sie also wirklich keinerlei Angst zu haben. Es macht einer Bodenplatte auch nichts aus, dass Wände evtl. verschoben werden. Wände sind ja tragend oder nichttragend. Sie tragen also was (von oben)! Ganz allgemein: Statische Berechnungen für Eigenheime sind vollkommen unproblematisch, wenn die Gründungsverhältnisse beachtet werden(auch für nichtunterkellerte Bauten)! Im Planungsgespräch wird der BL auf tragende Wände hinweisen, die nicht so gern verschoben werden sollten. Dann müsste evtl. der Dachstuhl neu überplant werden?? Das geht zwar alles, aber der Stift baut ja Standardhäuser und keine individuellen Architektenhäuser. Wer sein Haus um die Möbel herum baut, ist mit Standardhäusern zum "Festpreis" evtl. etwas schlecht beraten??
In welchem Bundesland bauen Sie denn, wenn ich fragen darf?
Hallo, Ja, es gibt jede Menge Häuser mit Fußbodenheizungen. Das ist üblich und weitverbreitet in Deutschland und Europa seit mind. 25 Jahren. In Skandinavien noch länger. Natürlich sind solche Heizsysteme in ihrer Ausführung aufwendiger, deshalb auch teurer. Die Stift-Häuser sind eben im Standard in einem preisgünstigen Segment angesiedelt. Extras gegen Aufpreis sind aber ganz sicher bei fast allen Wünschen des Bauherren möglich.
Bei Fußbodenheizung gibt es ganz bestimmte Aufheizvorschriften, die der Heizungs-Installateur zu beachten hat. Die heutigen Heizkessel/Thermen haben meist ein integriertes Aufheizprogramm mit Schaltphasen für das Trocknen.
Das mit den Extras kann man auch mit denen bei einem neuen PKW vergleichen.
Hallo, Dann sollten Sie nochmal in Ihren Vertrag schauen. In der Baubeschreibung zum Keller oder im Punkt Ausbau/Estrich sollte stehen, wie der endgültige Kellerfußboden sein wird. Ganz häufig nennt sich die Oberfläche "Beton-Glattstrich". Rohbeton-Oberfläche ist etwas anderes ! Das möchte man nicht in einem Kellerraum haben, wenn man nicht gerade Beton-Fetischist ist. Sollte der Rohbauer keine glatt-gestrichene Oberfläche hingekriegt haben, ist das ja sichtbar und sollte im Zuge des Ausbaus vertragsgemäß hergestellt werden. Darauf haben Sie Anspruch.
Kellerräume ohne Estrich (also ohne Dämmung) sind m.W. nach der EnEV nur in unbeheizten Kellerräumen erlaubt. Es sei denn, Sie haben diesen Haus-TYP (KfW 40???)mit der unterseitig gedämmten Bodenplatte ?