nachdem wir schon ein paarmal die Möglichkeit hatten, unser Dach bei Frost zu begutachten und zufrieden waren, weil immer eine geschlossene Reifdecke das ganze Dach deckte, waren wir heute Morgen doch sehr überrascht, dass der über Nacht gefallene Schnee, teilweise komplett runter gerutscht ist (wir hatten eine richtige kleine Lawine vor der Haustür).
Auf der Ostseite des Hauses war die Schneedecke auf dem Dach vollkommen intakt, während der Schnee auf der Westseite, insbesondere im nördlichen Teil, in glatten, geraden Bahnen runter gerutscht war. Das Dach war (von links nach rechts, d.h. von nord nach süd) auf der ersten ca. 2 - 3 m breiten Bahn komplett frei, dann folgte eine ca. 5 m breite Bahn, wo der Schnee zwar abgerutscht war, aber immer noch eine dünne Schicht Schnee lag und auf der letzten, ca. 4 m breiten Bahn (also südlichste Westseite) war die Schneedecke intakt. Die Bahnen waren schnurgerade, so als hätte jemand von oben nach unten Schnee geschoben. Es war noch sehr früh (ca. 06.45), die Sonne ging gerade erst auf und die Westseite des Daches lag sowieso vollkommen Schatten.
Wir haben die Superstar-Dachpfannen, d.h. mit leichter Antischmutzbeschichtung aber nicht glasiert. Das Dach ist ein Krüppelwalmdach mit 45° Dachneigung.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Sollten wir doch irgendwelche Wärmebrücken haben, auch wenn bei Frost nichts dergleichen zu erkennen war?
Hallo, auch wir bauen mit IBG und haben einen Schornstein mit integrierter Zuluft bestellt (und bekommen).
@Jan: Das Abluft- und das Zuluftrohr verlaufen nebeneinander im Schornstein, wobei das Abluftrohr ca. 2/3 des Platzes einnimmt und das Zuluftrohr 1/3. Bei einem Kaminofen mit Abluft hinten, ist unbedingt zu beachten, dass der Ofen nicht mittig vorm Schornstein stehen kann, weil die Bohrung für die Abluft nicht mitten im Schornstein gemacht werden kann!! Wir haben uns daher für Abluft nach oben entschieden (Oranier Polar 4), weil man dann einen 45° Winkel einsetzen kann, um den Ofen mittig zu stellen. Bei Abluft hinten, hätte man auch einen Winkel einsetzen können, der Ofen hätte dann aber einen wesentlich größeren Abstand zum Schornstein haben müssen!
Für alle, die keinen Schornsteinfegerausstieg planen: Unbedingt darauf achten, dass der Schornstein richtig herum aufgestellt wird, d.h. Abluft Richtung Hausmitte/Dachfirst. U.U. könnte sonst die Höhe der Reinigungsklappe auf dem Dachboden, nicht mehr ausreichend für den Schornsteinfeger sein.
Wir sind auf diesen Umstand leider erst aufmerksam geworden, als der Schornstein fertig gemauert war, aber zum Glück haben wir einen super netten Bezirksschornsteinfegermeister, der auch mit der geringeren Höhe zufrieden ist. Vielen Dank Herr H.!!
Allen "Mitstreitern" weiter viel Spaß beim Hausbau!
Hallo, auch wir hatten überlegt, unseren Spitzboden zu dämmen und mit Rigipsplatten zu verkleiden... - bis unser unabhängiger Gutachter vom VPB neulich zur ersten Besichtigung da war und uns dringend davon abgeraten hat. Begründung: Im Sommer entsteht dort oben eine Heißluftkammer und durch Dämmung, Folie etc. hat die Luft keine Chance zu entweichen. Dieses wirkt sich nach einigen Tagen auch auf die darunter liegenden Räume aus. Wenn der Boden also nur zur Aufbewahrung da sein soll und keine Fenster hat, nur den Fußboden auslegen, damit man vernünftig darauf rumlaufen kann und den Rest des Dachs so lassen, wie es ist. So hat die Warmluft die Chance nachts wieder zu entweichen (der Gutachter riet uns sogar dazu, an einigen Stellen einen kleinen Keil zwischen die Folien-"Nähte" zu schieben, um die Belüftung zu verbessern.
wir haben das "Maus-Problem" folgendermaßen gelöst:
Im Baumarkt gibt es rollenweise Maschendraht - nicht der 6-eckige mit den relativ großen Löchern, sondern mit grünem Kunststoff ummantelten und relativ kleinen viereckigen Löchern. Hieraus schneidet man ca. 8 - 10 cm lange Streifen - die Breite muss in Etwa der Fugenhöhe entsprechen. Die Streifen faltet man in der Mitte, am besten so, dass eine Drahtbahn und nicht die Löcher den Knick bilden und steckt sie dann mit der offenen Seite in die Fugen.
Mäusen ist so der Zutritt verwehrt - trotzdem kann die Luft ungehindert zirkulieren. Dieser Trick hat sich bereits bei unserem alten Haus bewährt; nun haben wir auch unser neues Haus damit bestückt - 86 Lüftungsfugen - viel Spaß dabei :-)
Hallo Jan,
ja so war's auch gemeint - mit den offenen Enden in die Fuge, die geschlossene Seite zeigt nach aussen. So lange hat's gar nicht gedauert - für unsere 86 Gitter, ca. 2 Std. zuschneiden und reinstopfen :-)
unser Estrich liegt seit drei Wochen; eine Woche nach Estrichlegung wurde die Heizung in Betrieb genommen, nach zwei Wochen haben wir zwei Bautrockner von TKL eingesetzt(einen im EG, einen im OG). So lange die Heizung noch nicht lief, hatten wir die Fenster häufig gekippt. Seit Inbetriebnahme der Heizung, machen wir 3 x täglich im ganzen Haus ca. 10 Min. lang Durchzug mit ganz geöffneten Fenstern, um die warme, gesättigte Luft durch kühle Luft zu ersetzen, welche die Feuchtigkeit besser aufnimmt - die übrige Zeit bleiben die Fenster geschlossen. Die Heizung läuft rund um die Uhr und wir haben Temperaturen von ca. 22°. Diese Vorgehensweise wurde uns sowohl von unserem Bauleiter, als auch von TKL empfohlen.
Inzwischen ist die Luftfeuchtigkeit von ca. 80% zu Beginn der Heizphase, auf jetzt 58% im EG und 70% im OG gesunken. Inzwischen kann man auch einen deutlichen Unterschied zu der Anfangsphase feststellen, wenn man das Haus betritt.
Seit wir festgestellt haben, dass sich auch viel Wärme und Feuchtigkeit auf dem Spitzboden sammelt, klettern wir einmal am Tag auch dort hoch und lassen die Luft durch den Schornsteinfegerausstieg raus.
Wir haben uns bei verschiedenen Firmen, Baustoffzentren etc. nach Bautrocknern erkundigt - TKL war mit Abstand am günstigsten, die Anlieferung klappte zum Wunschtermin und ohne Probleme. Die Trockner laufen prima und ziehen ca. 30 - 40 l pro 24 Std. und Gerät raus. Allerdings merken wir, dass jetzt wo es trockener wird, die Wassermenge nachlässt.
um als Laien auf der sicheren Seite zu sein und keine evtl. Mängel zu übersehen, sind wir dem Verein Privater Bauherren beigetreten und lassen den Bau von einem unabhängigen Gutachter begleiten. Bei uns sind drei Besuche vorgesehen; der 1. war bei Fertigstellung des Dachstuhls, der 2. direkt vor Putz und der 3. wird bei der Abnahme erfolgen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hatte der Gutachter nichts auszusetzen - gleichzeitig hat er uns aber viele gute Tipps gegeben. Unseren Bauleiter haben wir darüber informiert, dass wir den Bau von einem Gutachter begleiten lassen. Die drei Besuche und die Mitgliedschaft kosten uns insg. ca. € 1.000,-.
bestellt hatten wir einen 200er (hat Rollen) für's EG und einen 150er (ohne Rollen) für's DG - als Berechnungsgrundlage haben wir das Raumvolumen berechnet und uns in Absprache mit TKL für diese Modelle entschieden. Tatsächlich geliefert wurden aber zwei 300er - denke mal, die anderen waren alle vergriffen. Die Auftragsbestätigung mit Preis lautet aber über die beiden kleineren Modelle.
Es war nicht ganz einfach, den einen Trockner über die Leiter ins OG zu hieven - die Dinger sind echt schwer! Also starke Männer einplanen und den Trockner mit einem starken Seil sichern.
Lt. unserem Bauleiter ist es normal, dass die Wassermenge mit Abnahme der Feuchtigkeit im Haus nachlässt. Er meint, wenn wir einen konstanten Wert von 50% erreicht haben, können wir die Trockner zurückgeben. Dadurch dass wir mit den Malerarbeiten begonnen haben, steigt der Wert kurzfristig immer mal um ein paar % an, die dann am nächsten Tag aber wieder verschwunden sind. Die Trockner laufen seit letzter Woche Mittwoch, also jetzt den 10. Tag und es ist ein deutlicher Unterschied zu merken. Wenn man das Haus betritt, hat man nicht mehr das Gefühl ein Gewächshaus zu betreten und die dunklen Stellen an den Jalousiekästen und im Bereich des Schornsteins sind auch so gut wie weg.
Nur im OG auf der Nordseite (Schlaf- und Badezimmer) ist es noch etwas "schwül". Ich gehe mal davon aus, dass wir die Trockner insgesamt ca. 14 Tage einsetzen werden. Das Gute bei TKL ist ja, dass man sie Laufzeit von Tag zu Tag stoppen kann.
Wg. des Gewichts der Trockner nochmal eine Info: auf den DHL-Lieferpapieren stand "Gesamtgewicht der Palette 75 kg".
So, ich muss nun wieder malern und wünsche euch ein schönes Wochenende!
Marina
Ps. um die Wassermenge besser kontrollieren zu können, haben wir uns aus dem Baumarkt zwei runde Maurerbütten (65 l) geholt
hab' mir mal deine Bilder angesehen - zu deiner Beruhigung, diese "Sichtschlitze" zwischen den Steinen hatten wir auch. Unser Baugutachter meinte dazu, dass dieses durchaus normal sei - die Schlitze entstehen, weil die Steine Nut und Feder haben und wenn geschnitten werden muss, werden diese eben auch mal weggeschnitten. Ausserdem werden die Steine nur geklebt. Wenn die Wände erstmal verputzt sind, siehst du von den ganzen Macken nichts mehr und die Wände sind dicht. :-)
Ohje..., baut ihr ein so großes Haus? :-) Wird denn eure Heizung nicht angeschlossen, wenn der Estrich liegt? Wenn ihr heizen könnt, braucht ihr doch kein separates Heizungsgerät für den Keller, oder? Bei uns wurde es gleich nach der Inbetriebnahme der Heizung mollig warm und die Trockner soll man ja eh erst nach ca. 14 Tagen einsetzen, damit der Estrich nicht reisst.
Nach nunmehr 12 Tagen Bautrocknung haben wir im EG, im Schnitt eine Luftfeuchtigkeit von 50% und im DG von 56%. Allerdings steigen die Werte durch die Spachtel- und Malerarbeiten zwischendurch kurzfristig wieder an.
@) Ilis: unsere Trockner schaffen inzwischen nur noch ca. 12 - 15 l in 24 Std. - denke mal, wir sind fast durch :-)
kann es sein, dass deine Wärmepumpe noch auf Dauer-Strombetrieb eingestellt ist? Wenn ich richtig informiert bin, kann man die Wärmepumpe entsprechend umstellen - den Strombetrieb nutzt man wohl dauerhaft, wenn man konstant eine hohe Leistung braucht, z.B. zur Bautrocknung, während sie normalerweise nur für die Förderung Strom zieht. So hat man es mir mal erklärt, vielleicht kannst du ja den Installateur mal darauf ansprechen?
Nein, niemand ist als Bauherr geboren - aber man lernt durch einen Hausbau soviel Neues dazu - Wahnsinn...
Wir sind in der Endphase - nachdem wir z.Zt. mit den Malerarbeiten beschäftigt sind, kommen noch Fliesen, Innentüren und Treppe durch IBG und das Parkett durch uns und dann geht's ans Kistenpacken - Weihnachten wollen wir schon im neuen Haus verbringen :-)
Es war eine anstrengende, aufregende aber auch sehr lehrreiche und schöne Zeit - und hat uns viel Spaß gemacht. Allen Unkenrufen unserer Freunde zum Trotz - "ihr wollt selber bauen, ihr seid aber mutig!" - ist Alles gut gegangen und wir bereuen nicht, diesen Schritt gewagt zu haben.
Wir wünschen euch, dass es bei euch genau so gut läuft und wünschen euch viel Spaß beim Häuslebau.
wollte dir eigentlich ein Bild von unserem Haus mit Erker reinstellen - klappt aber irgendwie nicht.
Also: Bei uns wurde erst die Wand geklinkert, dann die Gesimskästen vom Zimmerer gesetzt und anschließend das Fensterelement vom Fensterbauer eingesetzt. Dann wurde die Erkerverkleidung oben (Holz) vom Zimmerer gemacht und schließlich die Sohlbänke vom Klinkerer gemauert. Zu guter Letzt folgten noch die Erkerblenden (Kunststoff) durch den Fensterbauer. Alles klar ?
Die 6 m³ sind tatsächlich für alle Arbeiten ab Bodenplatte - wir hatten ein Zementsilo für die Klinkerer, ein Putzsilo für die Putzer und der Estrich wurde bei uns auch so angeliefert und gemischt, wie von ilis beschrieben. Alle haben Wasser ge-/verbraucht.
Wir mussten für unseren Bauwasseranschluss eine 1 x 1 x 1 m große Kisten aus OSB-Platten bauen, diese 1 m tief in den Boden eingraben und darin wurde dann der Bauwasseranschluss von den Stadtwerken gelegt - wg. der Frostgefahr (im August :-))
Wir wünschen euch viel Glück, starke Nerven, gute Kondition und viel Spaß!
Glück hatten wir - Bodenplatte am 21.08./geplante Hausübergabe am 03.12.
Starke Nerven brauchten wir nicht so oft - hauptsächlich bei der Koordination von Estrich, Hausanschlüssen, Abwasserrohren und Heizungs-Inbetriebnahme. Da haben die Nerven doch manchmal geflattert, aus Sorge, das nicht alles unter einen Hut zu kriegen. Hat aber geklappt
Gute Kondition erarbeiten wir uns gerade - 2 Wochen Spachtel- und Malerarbeiten, unzählige Male Leiter rauf und runter, liegen hinter uns - jetzt haben wir mit den Parkettarbeiten angefangen und haben wunde Knie und schmerzende Schultern
Viel Spaß haben wir eigentlich jeden Tag - wenn wir sehen, wie das was man sich auf dem Papier und im Kopf ausgemalt hat, langsam Gestalt annimmt.
wir haben die "Schreckensmeldung" gestern Abend im Videotext gelesen und dann gegoogelt. Demnach wird es eine Karenzzeit bis 2024 geben, bis tatsächlich alle Öfen mit einem Feinstaubfilter versehen sein müssen. Ausserdem sollen offene Kamine nicht von der Regel betroffen sein. Der Vorschlag soll in diesem Jahr vom Kabinett beraten werden - wir werden unseren Kaminofen (der diese Woche geliefert wird) in Ruhe in Betrieb nehmen und gucken was da kommt. Wer weiss schon was in 16 Jahren ist :-)
Wir haben allerdings keinen Ofen aus dem Baumarkt gekauft, sondern einen "Oranier" aus dem Fachhandel.
Ist ja klar, das jetzt, wo viele wg. der steigenden Rohstoffpreise auf Holz umsteigen, es auch dort Haken gibt...
Hallo Totti, nicht verzweifeln - wenn die Heizung jetzt läuft, können die Trockner richtig arbeiten und wenn ihr dann noch fleissig lüftet, geht es nachher ganz schnell mit dem Trocknen.
wir haben unsere Parkettarbeiten fast abgeschlossen - knapp 100 m² / Wohnzimmer und das komplette OG bis auf's Bad. Wir hatten noch nie zuvor Parkett verlegt, aber einen handwerklich sehr geschickten Vater zur Seite und so haben wir es geschafft, an zwei Wochenenden und ein paar Arbeitseinsätzen nach Feierabend, fertig zu werden.
Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden - und haben für unser (Hevea-) Parkett nicht mehr bezahlt, als wir für ein vernünftiges Laminat hätten ausgeben müssen (€ 20,-/m²).
Bevor wir das Parkett verlegt haben, hatten wir 48 Std. lang, in verschiedenen Räumen jeweils ca. 1 m² des Estrichs mit einer festen Folie luftdicht abgeklebt. Nachdem sich keine Feuchtigkeit unter der Folie abgesetzt hatte, haben wir losgelegt (diesen Tipp hatten wir von unserem Fliesenleger).
Unser Parkett ist 14 mm stark und darunter haben wir eine kombinierte Trittschall- und Feuchtigkeitssperr-Folie (3 mm) verlegt. Mit der Höhe des Estrichs hatten wir keine Probleme - wir hatten unserem Bauleiter allerdings schon vor dem Estrich gesagt, dass wir Parkett verlegen wollen und wie dick es ist.
Ich muss noch darauf hinweisen, dass wir keine Fußbodenheizung haben.