Habe immer hin- und herüberlegt und mich dann DAGEGEN entschieden, jedoch ein paar Strippen mehr verlegt, damit die Nachrüstung zumindest technisch und ökonomisch mgl. ist.
Nun meine Frage: Wer hat "Natural Cooling" mitbestellt und konnte es schon im (kurzen) Sommer testen. Was bringt`s außer erhöhten Energieverbrauch und "kalte Füße" ;-)
Bekanntlich ist das was wir vom Stift kriegen max. eine sehr bescheidene Grundsicherung. Den "Übergabe-Schließzylinder" drin zu lassen grenzt m.E. schon an Fahrlässigkeit.
Ich habe von der Niederlassungsleiterin erfahren, dass die Bohrfirma gehäuft diesen Zuschlag an IBG nachberechnet. IBG versucht wiederum, den Betrag einzufordern. So auch bei mir.
Ich habe glücklicherweise den Teil "Erdwärmepumpe" nie unterschrieben, sondern lediglich den Teil "Solarpaket", jedoch mit dem schriftlichen Hinweis auf einen Fest-/Aufpreis für Erdwärme. [Ich hatte nämlich damals im Gefühl, dass IBG das KfW60-Haus nie und nimmer mit der Solarvariante hinbekommt. Und so war es dann natürlich auch.]
So ist IBG auf den Mehrkosten "Festgestein" sitzen geblieben.
Gebohrt wurde auch nicht dort, wo eingezeichnet. Geht halt nicht immer, dort auch das Bohrgerät hinzufahren. Ist aber eigentlich auch egal wo, solange Ihr darauf achtet, dass hinterher bemaßte Pläne der Leitungen erstellt werden und Nachbargrenzen (ich glaube 3m) eingehalten werden.
Spülaushub haben die mit Druck schön fein auf meinem Grundstück "verteilt". Schöne Sauerei. ;-)
Also, bei uns sollen es im EG kpl. Fliesen werden.
Im OG wollen wir aus Gründen der Wohnlichkeit Parkett. Wir hatten früher mal Ahorn Fertigparkett Einzelstab, vollflächig verklebt, damals allerdings ohne FBH. Das soll es wieder werden. Mal sehen, ob das auch mit FBH klappt.
Hat Ahorn schon jemand versucht?
Achja, Spitzboden wird mit Rauspund gedielt (ist ja ein Landhaus ;-)
Ich würde - wenn Du keinen Zeitdruck hast - noch nicht unterschreiben, sondern noch viel lesen und Infos sammeln, die Du durchaus mit in den "Standard"-Vertag mit aufnehmen kannst.
Lass Dir Sachen, die Dir wichtig sind, mit in den Vertrag aufnehmen.
z.B. Farbwünsche, Sanitärausstattung, Treppenqualität etc.
Wir haben schon an einiges gedacht, aber durch Zeitdruck leider nicht an alles :-(
Da geht mehr, als man denkt.
Hilfreich sind natürlich in diesem Zusammenhang ein paar Angebote/Leistungsbeschreibungen von anderen GÜs.
Ansonsten kann ich nur wieder deutlich warnen vor allen Abweichungen vom Grundstandard. Leider haben wir wohl alle Extras genommen, die es gab und die restlichen Änderungen hat uns der Bebauungsplan diktiert :-(
Hier schien uns der Bleistift in der Planungsphase völlig überfordert. Also immer schön gegenprüfen, hinterfragen und Dampf machen, sonst dauerts ewig, bis Ihr wirklich baut. Und alles was hinterher geändert werden muss, wird richtig teuer!!!!!
Wir haben es durch IBG vorrichten lassen und die Rohrmotoren selbst eingebaut. Angeschlossen hat es dann der Elektriker.
Das Bedienelement ist so eine "Hoch-Runter-Doppel-Schalter-Wippe" (kein Drehschalter).
Dessen Optik ist natürlich abhängig von Deinem gewählten Schalterprogramm (wir haben GIRA). Wenn Du z.B. Busch-Jaeger nimmst (ist glaub' ich Standard) schau doch dort mal auf der Homepage nach.
Deine Alternativen zur Erdwärme find ich alle nicht toll.
Pellets sind mir zu teuer und Erdöl benötigt auch viel Platz, stinkt und Du brauchst eine Versicherung. Bitte auch an den Schornsteinfeger denken!!!
Erdwärme ist kalkulierbar, ob allerdings 100m reichen, weiß ich nicht. Hängt nebender qm-Zahl hauptsächlich von der Dämmung und der Art der Lüftung ab.
Find ich auch knapp. Wir haben 114m (2x57) und weniger als 160qm.
Wir waren damals "schlau" und haben einen Festpreis vereinbart, ob der Stift sich heute noch auf sowas einlässt, weiß ich nicht. Möglich ist es also.
Heizstab ist üblich und sollte aber nur bei 3 Gelegenheiten laufen, ansonsten ist die Anlage falsch ausgelegt!
1. Bautrocknung
2. unter minus 15°C
3. Thermische Desinfektion [>60°C] bei Warmwasser (Legionellen).
Fußbodenheizung ist übrigens "Pflicht". Habt Ihr einen Keller?
Wir haben auch eine Zirkulation zur Vitocal genommen, ist aber noch nicht in Betrieb. Kosten lagen in dem beschriebenen Rahmen. Nachrüsten geht nicht mehr, wenn der Estrich drin ist.
Wie steuert Ihr die Pumpe? Zeitgesteuert ist doch auch Verschwendung, wenn dann gerade keiner Wasser zapft...
Ich muss die Pumpe mal suchen, vielleicht geht ja eine Funksteckdose... Mit 2 oder 3 Sendern an den Warmwasserstellen - müsste doch eigentlich klappen !?!
Denn wenn man z.B. baden/duschen will, oder man die Spülmaschiene startet könnte man schließlich vorher 1-2 Minuten Schalten und dann sofort wieder abschalten (könnte man auch noch automatisieren - Treppenhauslicht o.ä.)
Dann hätte man sofort warmes Wasser ohne Wasserverluste und ohne Zirkulationsverluste.
Oder denke ich falsch?
@Inschi!
Ja, da gibt es im Netz dolle Dinger, aber der Kostenrahmen sollte gewahrt bleiben und öfter habe ich auch von einem Eingriff in die Zirkulation gelesen (Flow-Meter etc.). Das kommt wg. der Garantie natürlich nicht infrage.
Und so eine "Fuzzy"-Logik mit selbstlernenden Zeiten wird bei uns nix bringen, da WIR zumindest NICHT immer zur gleichen oder ähnlichen Zeit Baden/Duschen/Spülen.
Deshalb ist auch eine ganz normale Zeitschaltuhr (ist wohl Serie bei uns) keine gangbare Lösung. Wo steckt die Uhr bloß?
Ich würde, wenn IBG sich bei Euch auf keinen Festpreis einlässt, mir mal bei Lüftungs- und KLimafirmen einige Luftwärmepumpen (Luft-Wasser) anbieten lassen. Hat mein Nachbar und je nach Klima ist das wohl eine feine Lösung.
Wenns bitter kalt ist läuft naturgemäß zwar der Heizstab, aber hier in NRW haben wir ja kaum mehr SO kalte und lange Winter.
Wo baut Ihr?
Lüftung mit Wärmerückgewinnung haben wir zwar nicht, aber überlegenswert ist es sicher. Könnte man vielleicht mit dem gesparten Geld noch finanzieren.
Und vor der Entscheidung unbedingt noch viel Lesen!!!!
Wir habe fast garnichts in Standard genommen, aber die Haustür schon.
1,5-teilig, Kunststoff weiß, ganz ohne Sprossen und Kämpfer, jedoch in Verglasung Mastercarreé (kleiner Aufpreis).
So ganz hübsch-schlicht.
Türen kriegen wir Ahornfurnier und eine Ganzglastür.
Treppe Stahl/Ahorn.
Unbedingt mgl. alles vorher fesgtlegen, sonst wirds (zu) teuer.
1. Pumpe ist aus - Situation wie ohne Pumpe, d.h. je nach Länge Kaltes Wasser bis die Leitungen gespült sind - Wasserverlust.
2. Pumpe an - immer sofort heißes Wasser mit entsprechenden Wärme-Verlusten.
3. Pumpe zeitgesteuert: mal so mal so. Nix für mich.
4. Pumpe per Funk: z.B. nur 1(!) Minute an (natürlich vorher!) dann sofort heißes Wasser mit minimalen Verlusten. Gut, etwas unkomfortabler als 2. - aber bin halt etwas verspielt...
Ich verstehe auch nicht, was der Mischhabel damit zu tun hat, die Dusche hat eine Thermostat-Brausebatterie von Grohe.
Wir haben Großformat (Mehrpreis glaube ich 5-6 EUR/qm)
und einige diagonal (Mehrpreis ~3-4 EUR)
ein paar Mosaikfliesen (Mehrpreis weiß ich nicht mehr, war aber nicht viel)
und keine Bordüre.
Wir haben alle Fliesen selbst gekauft (Baumarkt) und kriegen noch die 13 EUR/qm vom Stift erstattet. (ich denke mal Gutschrift auf die Teilrechnung?!?)
Dieses Procedere hab ich mir allerdings extra schriftlich geben lassen, da ich weiß, dass das einige GÜ's generell nicht machen. Da muss man die Fliesen bei Fa. XY aussuchen oder halt das ganze Gewerk rausnehmen, was beides i.d.R. unvorteilhaft ist.
Mein Rat: die ausgesuchten Fliesen (mind. 2 St. je Sorte ) unbedingt vorher dem Fliesenleger vorlegen, damit er sein OK für eine Eignung gibt!!! Die meisten Baumärkte verkaufen die auch einzeln, Rückgabe auch meist kein Problem.
Versuch mal zu klären, welche Abweichungen beim Bauverhinderungsamt noch gehen.
Ich denke mal, Stadtvilla lässt sich nicht so einfach umstricken wie bei uns.
WIR hatten lt. B-Plan die Vorgabe Satteldach und Dachneigung 35-45°. Wir wollten das K2000. Man glaubt ja garnicht, was beim Bleistift alles extra kostet: Satteldach statt Krüppelwalm und 45° statt 48°. Teuer.
Als der Drempel dann noch beim B(V)A von 105 auf 20(!)cm. reduziert wurde (Vorgabe Traufhöhe ), haben wir zähneknirschend das Landhaus genommen. Auch teuer.
Stadtvilla mit Pultdach? Nicht schlecht! Hätte ich auch gern gehabt...
Sollte doch sogar günstiger sein, als das Zeltdach!?!
Satteldach bei Stadtvilla scheidet sicher aus...
Die Frage ist aber, ob der Bleistift überhaupt ein Pultdach für Euch bauen will. Und wie ich schon mal erwähnte: Ich hatte den Eindruck, dass er mit jeder Abweichung vom Standard völlig(!) überfordert war. Und das schon bei kleineren Dingen als einem Dach.
Im Bad ist es das Fliesengewerk, ist ja i.d.R. auch "bodennah".
Aber bei uns sind die weiteren Rohrverkleidungen (Abstellraum, HWR) vom Trockenbauer gemacht worden.