Dann ging der Ärger erst richtig los .
Am 05.06.2007 erhielten wir ein erneutes Anschreiben der Firma IBG bezgl. der Änderung Festgesteinszuschlag mit der Aufforderung zu unterzeichnen und eine Rückmeldung abzugeben. Da das ganze ja telefonisch nicht zu klappen schien , entschieden wir uns das ganze per Fax zu erledigen.
Die Rechnung für die Fertigstellung Erdgeschoss haben wir jetzt erst mal zurückgehalten, eine Kontaktaufnahme mit uns findet nicht statt, erste Mängel werden sichtbar :
• Isolierung Keller ist noch nicht fertiggestellt
• Kontrollschächte der Drainage wurden beim Verfüllen beschädigt
• Die Bohrungen für die Erdwärme liegen nicht an den richtigen Stellen wie im Genehmigungsverfahren eingezeichnet
Wieder machen wir dem Bauleiter klar das wir erst bitte unsere offenen Punkte alle klären und im Anschluss sofort die Rechnung freigeben..
Wir setzen die Firma IBG in Leistungsverzug und geben eine Frist zur Klärung der Punkte und Rückmeldung an uns bis zum 08.06.2007.
Vermutlich hätten wir uns das ganze sparen können, es tat sich trotzdem nichts. Also wurde die Rechnung weiterhin zurückgehalten. Da in der Niederlassung Neu Isenburg scheinbar nur eine arme Sekretärin verfügbar ist , versuchen wir jetzt unser Glück im Stammhaus in Büdelsdorf. Hier erreichen wir am 06.06.2007 Frau Berk Assistentin der Geschäftsleitung.
Ihr wird der Fall geschildert und auch mitgeteilt das aus den angegebenen Gründen erst eine Klärung der offenen Punkte erfolgen soll und die offene Rechnung im Anschluss postwendend freigegeben wird.
Frau Berk (sehr nett und zuvorkommend nebenbei) versprach sich einzuschalten und eine taggleiche Rückmeldung zur Klärung der Punkte beizuführen.
Nichts passierte ........ wir warten glaube heute noch auf den Rückruf

aber wir erhielten endlich eine Mahnung seitens IBG die offene Rechnung betreffend. Juchhu , eine Reaktion, da lebt ja wirklich wer !
Das komische an der Mahnung war nur das 2 Rechnungen angemahnt wurden ? Also recherchierten wir den Betrag über unseren Zahlungsplan und fanden heraus das die Summe zu den Erdgeschoß Wänden gehören musste... Aber Moment mal , diese waren doch erst am 05.06.2007 fertiggestellt worden , wie kann dann angeblich von IBG eine Rechnung am 17.05.2007 erstellt und uns geschickt worden sein ? Hmm na ja vielleicht sind die Leute ja in diesem Punkt ein wenig überpünktlich und die zu frühe Rechnung sollte ein Ausgleich für den erneuten Baustopp sein..
Am 08.06.2007 wurde der Dachstuhl angeliefert , leider in der falschen Größe, der Dachstuhl wurde durch die Zimmerleute umgebaut und sollte eigentlich montiert werden , Kran / Dachstuhl und Leute waren da, aber irgendwie fehlte immer noch das Gerüst. Aus dem Grund wurde das ganze wieder abgebrochen und der Dachstuhl erst mal auf dem Nachbargrundstück zwischengelagert.....
Am 11.06.2007 versuchten wir unser Glück noch mal mit Telefonieren , leider wiedermal erfolglos. Die nette Sekretärin versprach uns wiedermal das übliche :
Wir rufen umgehend zurück ......... ich glaube wenn wir für jeden nicht erfolgten Rückruf ein Stück Mauer umsonst bekommen würden wäre das Haus schon fast fertig , es war jedenfalls wie immer Kein Rückruf..............
Also wurden wir am 12.06.2007 wieder fleissig und schickten ein erneutes Fax , mittlerweile war der 12.06.2007. Hierin schilderten wir zum Xten Mal den Fall und vermerkten in einem kleinen Nebensatz das wir unsere Zahlungsmoral ihrer Arbeitsmoral anpassen ....
Zu dem bereits ausgesprochenen Leistungsverzug ergänzten wir die Anmerkung einen finanziellen Ausgleichs in form von Rechnungsabzug bei weiterem Leistungsverzug.
Und ENDLICH ENDLICH meldete sich der Bauleiter abends bei uns , nicht um mit uns den Verlauf oder die anstehenden Probleme zu klären...... nein um uns frech mitzuteilen wir wären schuld am Baustopp , wir hätten ja die Rechnung nicht bezahlt.....
Das ganze eskalierte dann ein wenig, ich rief den Bauleiter nochmals an und fragte Ihn ob er mich verarschen wolle , er wüsste doch genau warum der momentane Baustopp stattfinden würde. Dies verneinte er noch nicht mal sondern sagte lediglich „Meine Chefin hat das so gesagt“
Von meiner Seite war jetzt das letzte Verständnis verloren gegangen , den weiteren Verlauf unseres Telefonats wiederzugeben wäre keine feine Kinderstube.
Inhaltlich machte ich eigentlich nur nochmals klar das wenn sich niemand aus der Niederlassungsleitung mit uns in Verbindung setzen wird , wir keinesfalls die Rechnung freigeben geschweige denn mit IBG weiterarbeiten.
Heute am 13.06.2007 nach 7 Anrufen meinerseits an IBG verlor ich die Geduld, schlußendlich kann die arme Sekretärin ja wirklich nichts dafür. Also erneuter Versuch , tief durchatmen und den Bauleiter angerufen.....
Am Telefon das übliche Wischiwaschi , jaja es geht schon irgendwie weiter blablabla , nähere aussagen will er nicht treffen , wir bekommen Post von seiner chefin und dann unterhalten wir uns nochmal.