a) die Estrich Beschaffenheit spielt eine sehr große Rolle bei der Verlegung von großen Granitfliesen. (Ideal wäre Anhydritestrich) b) Unebenheiten sollten nicht mit Fliesenkleber ausgeglichen werden. c) unbedingt Fliesenkleber für Naturstein verwenden. d) Fugenbreite von großen Platten sollte ca. 10mm betragen.(>60cm) e) verkleben mit Zahnspachteln 10mm. f) Bodenbelagstärke beachten (ca =>15mm) >Übergänge Fliesen / Teppichboden g) Fugenanschlüsse nur mit hochwertigen Silikon für Naturstein ausführen. h) Dehnungsfuge vom Estrich mit Dehnungsfuge der Fliese sollten übereinstimmen ! i) Fleckenempfindlichkeiten beachten
Zitat Der Heizungs&Sanitärbauer weigert sich vor dem Putz zu arbeiten, da bei der letzten Baustelle die Putzer wohl das ein oder andere Rohr/Dämmung kaputt gemacht haben und der dann wieder nachbessern musste was der Stift aber nicht so gerne bezahlen wollte.
Das ist eine faule Ausrede mit dem "kaputt machen". Der Heizungs&Sanitärbauer spart sich so ein Einsatz bzw. eine zusätzliche Anfahrt. Mein Heizungs und Sanitöter meinte damals auch er könne mir die fertigen Wände wieder aufschlagen und mir meine Elektroleitungen kaputt machen. Das nachträgliche im Neubau habe ich ihm strikt untersagt.Entweder vernünftig oder gar nicht.
wenn der Sanitärmeister erst nach dem verputzen kommt, wird er auch noch eine weitere Anfahrt sparen wollen...denn die Estrichleger könnten ja die Vorbereitungen für die auf dem Rohbeton stehende Duschwanne und Badewanne beschädigen. Also werden sie bei dir die "bodentiefe" Duschwanne und die Badewanne auf dem Estrich aufstellen. In der Küche und im HWR wird wahrscheinlich die Rohrleitung und der Abfluss vom Waschbecken bzw. Waschmaschine auf Putz installiert werden. Das sieht besonders gut aus im Neubau !
Denk an meine Worte......
Zitat Der Trockenbauer rückt nochmal an um das alles Auszubessern. Der BL Nr.5 meinte er würde den Blower Door Test vor dem anbringen der Rigips-Platten vorschlagen um, falls es Löcher/Lücken gibt diese auch ohne Aufwand beheben kann. Meiner Meinung nach sinnvoll was denkt Ihr ?
Auf allen drei Fotos sind, ohne genau hinschauen zu müssen, Undichtigkeiten zu erkennen. Eine Nachbesserung ist dringend erforderlich !
Zitat Komm mir irgendwie wie ein Alleinunterhalter vor in meinem Thread
Das ist normal in einem Bautagebuch, es sei denn es gibt Fragen oder Kommentare...so wie meine
Das verwendete Klebeband ISOVER Vario KB1 ist eigentlich für die Verbindung oder Überlappung von Folien entwickelt worden, wird jedoch auf Grund seiner hervorragenden Klebeeigenschaften für fast alle Anschlussverklebungen verwendet. Für die Wandabschießung ist der Dichtstoff DS (310)aus der Kartusche besser geeignet und auch wesentlich günstiger wie das Klebeband (40m ca. 25€), quasi als Ersatz für Doppelklebeband. So wie auf deinem Foto ersichtlich.
Die Verklebung sollte natürlich ununterbrochen ausgeführt werden.
Zitat Aber die Putzer könnens besser, ganz bestimmt, und sicher auch viel schneller. In deren Pauschalpreis ist das Einputzen mit enthalten.
Genau so war das auch von mir gedacht. Ich habe in meinem Bau damals (2004) diese Aufgabe als Eigenleistung erbracht.
Zitat Kann denn der Fensterbank-Fritze vorher kommen? Und kann der dann auch nochmal nach dem Innenputz für alle Fliesen kommen?
Sorry Baulöwe, das muss er wohl, da Fensterbankfritze und Fliesenleger bei der IBG die gleiche Person sind.
Zitat Der Fliesenleger würde das separat kalkulieren. Und der müsste mind. 2 x kommen.
Das hat er ja selbst vorgeschlagen, wenn er nicht gerade aus Moskau kommen muss ist das für ihn sogar ein riesen Vorteil. Zumal er sein Gewerk kaum in einem Tag absolvieren könnte...sag ich mal so
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bei dir als "Baulöwe" für deine .... immer guten Ratschläge, Hinweise und fachlich qualifizierten Antworten bedanken. Du bist für uns hier im Forum unentbehrlich geworden. Gerne möchte ich dich hier im Forum als Moderator gewinnen.
Zitat Ein fliesenleger war da, und hat vermutet das das mit der Abwasserverrohrung wohl ein Planungsfehler sei. bei mir läuft diese an der OG Wand ( im OG Bad) entlang und wurde Estrich mäßig ausgespart, da sie am höchsten Punkt ca 4cm über den Estrich ragt. mir hat der BL erklärt das sein normal, da kommt so eine Art gefliester Sockel drüber. Der Fliesenleger hat gemeint, sowas hat er noch nie in einem Neubau gesehen.....
Das hab ich vor meinem Neubau der IBG auch noch nirgendwo so gesehen. Bei Altbausanierungen wird das manchmal gemacht. Die Abmauerungen und Verkleidungen sind absolut häßlich, sie nehmen unnötig Platz weg und erschweren die Nacharbeit beim Fliesen und Tapezieren. Mein Bauleiter hat damals gesagt: "das wäre nur wegen der Statik erforderlich." Ich habe ihm gesagt : "das sieht unprofessionell und planungslos aus, als wenn jemand den Wandschlitz vergesessen hätte" Im Obergeschoss könnte man sich so einige mal Verkleidungen ersparen....wenn man die Rohre frühzeitig hinter den Rigipsverkleidung verlegen würde. Wenn der Sani natürlich erst nach dem Trockenbauer kommt....ist das eben nicht mehr so einfach so wie auf dem Foto ersichtlich. (Abgasleitung der Therme, Solar-Vor und Rücklaufleitung und Strangentlüftung)Das ist der absolute Witz..das geht ja gar nicht
BAD
Noch ein Foto von Kerstins Küche, ich hoffe das die Küchenbauer nicht noch wegen der Verkleidung die Schränke einsägen müssen.
Zitat Ein Mangel wurde fest gestellt: Es wurde wohl nicht genügend Maschinenputz aufgetragen. Gem. Türenbauer ist eine Wandstärke inkl. Maschinenputz von 14,5 cm gefordert. Bei mir sind es circa 13,0 bis 13,5 cm. Jetzt stehen die Türrahmen ab von der Wand, ich habe starke Spalte zw. Türrahmen und Wand.
Welche Seite der Türzarge steht ab, die wo die Scharniere befestigt sind ? (Normalfall im Raum ) Bei einer Wandstärke von 130 bis 135 mm sollte die Standardzarge (Holz) 120-140 mm locker passen. Die nächste Zargengröße ist 140 bis 160 mm, die wird man dann bei dir wohl eingebaut haben......da ja 145 mm gefordert waren. Ich würde alle Türen wieder ausbauen lassen. Bei mir sind die Wandstärken 145 mm bis auf Badezimmer und Gäste WC wegen der Fliesenstärke.
Zitat aber auch hier kann ich nur feststellen das es anderen genauso ergeht wie uns ...
Zitat Ja, auch wir erkannten unsere Geschichte in einigen Bautagebücher wieder ...
Ja, auch wir müssen feststellen, das sich seit unserem Bauvertrag /Baustart vom Jahr 2003/2004 leider nichts bei der IBG geändert hat. Und das finden wir sehr bedenklich und auch sehr schade für so ein großes Unternehmen. Mit ein bisschen Feingefühl und Kundenachtung könnte alles so einfach funktionieren.
"Der Kunde ist König" Dieser Spruch ist leider ein absolutes Fremdwort bei der IBG. Hat der Kunde unterschrieben, wird er automatisch zum Bittsteller.
ich würde die Noppenbahn mit den Noppen nach außen (zum Erdreich zeigend) einbauen. Ich denke mal,das die für diese Einbauvariante auch so konstruiert wurden. Baust du sie andersrum ein, kann bei Schlagregen wesentlich mehr Wasser und Dreck zwischen Noppenbahn und Sockel gelangen. Diese Noppenbahnen dienen nicht der zusätzlichen Abdichtungen des Mauerwerks, sondern zur Schallendkopplung z.B. bei der Verlegung von Pflastersteinen, sozusagen als Mindestabstand.
Hallo Schmidty, herzlich Willkommen hier im Eigenheimforum, warum meldet Ihr euch erst jetzt ? Wo baut ihr genau und was für ein Haustyp soll es werden ? Doppelhaus oder ein alleinstehendes Haus mit kleinem Abstand zum Nachbarn ? Gehören die Erdarbeiten zu euren Eigenleistungen ?
sind die Grundstücke von IBG gekauft und weitervermittelt worden ? Herrschen bei den anderen Bauherren gleiche Verhältnisse wie bei euch, oder sind eventuel noch nicht alle Einheiten vergeben ? In der Regel ist es kein Hexenwerk ein Reihenhaus mit oder ohne Keller zubauen, auch ohne Mehrkosten für den Bauherren ohne Keller. Was für ein Haustyp soll es denn jetzt werden.....Stadtvilla..?
das mit den 10000€ Mehrkosten für den Bau ohne Keller halte ich für einen Witz. Wenn, dann müsste der mit Keller die Mehrkosten zahlen ! Erkundigt euch doch bitte mal bei einem Statiker in eurer Umgebung. Unbegründete Mehrkosten sind meiner Meinung nach bei der IGB ganz normal.
Zitat Habe ich das richtig verstanden, dass ihr Stützkosten in Höhe von nur 800,- Euro hattet?
Kathrn S. hat 800€ für zusätzliche Statikkosten (wahrscheinlich T-Träger in Betondecke) wegen übergroße Räume gezahlt, das ist was anderes.
Unser Baulöwe hat mal wieder den richtigen Tip für Euch.
findet sich in Eurem Vertrag irgendein Hinweis, dass im Falle, dass der Nachbar ohne Keller baut, IHR die Stützkosten zu tragen habt? Irgendwo versteckt, aber lesbar? Wenn nicht, würde ich wegen der 10.000 aber einen kleinen Aufstand proben. Steht in Eurem Vertrag irgendwo lesbar, dass erst Baubeginn ist, wenn alle Grundstücke verkauft sind bzw. wenn IBG die 3er-Reihe bauen kann?
Und wegen der anderen Sache, der generellen Verzögerungen, würde ich mir sehr genau überlegen, ob der Gang zu einem Fachanwalt für Baurecht nicht das wichtigere als Anrufe und Briefe sind. In Dortmund gibt es da etliche.
Der Herr vom Bauherren Schutzbund bietet eine zweite Möglichkeit, IBG zu kündigen, wenn Ihr Euch weiteren Ärger mit IBG ersparen wollt. Diese Möglichkeit wollten wir damals im Jahr 2003 auch nutzen, wir hätten jedoch dabei unsere erste Rate aufs Spiel gesetzt. Das ist bei IBG leider immer noch so üblich, hast du erst einmal deine erste Zahlung geleistet....bist du anschließend nur noch Bittsteller. Vorher ist alles überhaubt kein Problem.....nach der ersten Zahlung tauchen dann Probleme auf,Mehrkosten für irgendwelche Besonderheiten, Handwerkersuche (eines der größten Probleme der IBG),Bauleiterwechsel (zweitgrößtes Problem (min.3 Bauleiter/Bau)),Verzögerung durch falsche Mehrkostenaufstellungen (sehr großes Problem),immer wieder Zeichnungsfehler(junge unerfahrene Mitarbeiter),Urlaub,Krankheit oder Kündigungen von Mitarbeitern. Wer hier im Forum aufmerksam ließt, findet für fast jedes Problem eine Antwort.
Ich hoffe sehr, Euch bezüglich der Möglichkeiten ein wenig .......INFO........
Zitat Jetzt frage ich mich mich natürlich ob da vorschriftsmäßige eingebaut wurde, dass im Bereich des Gesetzes ist oder hier gepfuscht wurde und alle Sicherungen ODER Schalter ausgetauscht werden müssen.
In diesem Fall must du wohl den Fehler bei Dir selbst suchen. Wenn du ein Kurzschluss in der Lampe fabrizierst und dann den Schalter einschaltest, geht der Lichtschalter fast immer bei drauf. Immer Falle eines Kurzschlusses bei eingeschalteten Lichtschalter überlebt er das meistens. Eine 16 Ampere Absicherung ist jedoch erst bei einem Leitungsquerschnitt von 2,5qmm zulässig. Bei Verlegung von 1,5qmm darf bis 13 Ampere abgesichert werden. Die Verlegeart und Leitungslänge sind dabei zu berücksichtigen.
Zitat D.H. die Sicherung die sichern soll kommt erst zu Zuge wenn es mir die Bauteile zerschossen hat.
Ja so ist das, eine Sicherung ist eine Leitungssicherung und keine Geräteschutzsicherung ! Die Sicherung weiss ja nicht wieviele Verbraucher an deiner 6-fach Steckdose angeschlossen sind.
Zitat Im alten Verbindungsstück gibt es einen Riß - ob der bei der Montage entstanden ist oder als der Estrich draufgekiptt wurde oder in Folge einer Dauerspannung (alles extrem straff velegt): das kann wohl niemand endgültig klären
Nach einer Rohrinstallation wird das ganze Leitungssystem für eine gewisse Zeit mit Wasser abgedrückt. (ca.24Std) Sind Leckagen vorhanden, werden sie dadurch auf jeden Fall bemerkt. Materialfehler und Montagefehler sind hiermit so gut wie ausgeschlossen !
Zitat Bezogen haben wir das Haus am 6. Februar 2010
Der Zeitpunkt eures Einzugstermin könnte eventuell auf ein Frostschaden hinweisen. Der Winter 2009/2010 war zum Teil sehr frostig. War vielleicht zum Zeitpunkt nach der Sanitär Rohinstallation noch Wasser in den Leitungen ?
Zitat Die beiden Stücke wurden durch ein Messingteil miteinander verbunden - gemufft wohl, nicht geschweißt.
Wurde bei euch Verbundrohr, also weisses oder schwarzes PVC/ALU Material verbaut ? War es eine Messing-Schraub-Verbindung oder eine verpresste Muffe ? Ein Foto wäre jetzt von Vorteil.
auf den angehängten Fotos kann man eindeutig erkennen das die Leitung mit 15 bar abgedrückt wurde.(Fotos sind aus meinem Bau-Archiv) Auch nach 24 Stunden darf kein merklicher Druckabfall auftreten. Wer diese Prüfung nach einer Installation nicht ausführt oder zu schnell abbricht kann absolut nicht sicher sein, das alles 100% dicht ist. Nur durch diese Maßnahme kann man einen Materialschaden oder aber einen Installationsfehler ausschließen. Und genau aus diesem Grund muss man in deinem Fall einen Materialfehler ausschließen.
Die Fa. Viega (Viegener) hat im Programm Fittiche die einen Sollwasseraustritt bei Undichtigkeiten aufweisen. Wenn nicht richtig verpresst wurde....was sehr schnell vorkommen kann,entweicht hier der Wasserdruck.